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Vorstellung Wahl Beauftragung Umwelt 2019 Maximilian Tränkler

 

Wenn Bäume applaudieren...
...ist möglicherweise eins der folgenden Szenarien passiert:
a) die Bewahrung der Schöpfung hat Früchte getragen
b) PV wurde gewählt
c) Mensch hat falschen Pilz gegessen

In welchen anderen - insbesondere politischen - Organisationen bist du Mitglied? Als solche Organisationen gelten mitndestens Parteien, Vereine (mit Anspruch auf Veränderung und Bewahrung) oder auch sogenannte studentische Verbindungen?

Ich bin Aktiv bei FridaysForFuture und unterstütze XR

Wie viel kannst und willst du in die Ausübung der Funktion im StuRa investieren, insbesondere im Hinblick auf Studienleistungen und andere Verbindlichkeiten?

 Konkret kann ich dazu keine Angabe machen, weil die meisten meiner Aufgaben mal mehr und mal weniger Zeit in Anspruch nehmen. Ich kann aber sagen, dass ich die Dinge die im StuRa passieren mitbekomme und wenn etwas nicht Naturgerecht ist meinen biologisch Angebauten und regionalen Senf dazu geben werde.

Es gibt Themen mit denen der StuRa konfrontiert wird, die keinem speziellen Referat zugeordnet werden können oder den gesamten StuRa betreffen (zuletzt PEGIDA oder Ärztliches Attest). In welchem Umfang bist du bereit, dich über das spezielle Aufgabenfeld des Amtes hinaus zu engagieren?

Dafür stehe ich immer bereit, solange es auch mal dazu kommen würde, dass sich die Menschen zusammenraffen und mal was dafür tuen. Bis jetzt bleibt es ja leider immer nur an einzelnen hängen und soviel Zeit habe ich dann leider nicht.

Inwiefern kannst du den StuRa, oder auch die HTW Dresden, im Falle einer Zombie-Apokalypse unterstützen?

Ich werde mit Knüppeln aus regionalem Holz helfen.

Allgemeine Fragen zum speziellen Amt

Wie bewertest du die Ausschreibung für das Amt?

Ich finde die Begrifflichkeit Umwelt in der Aussage "Umwelt bewahren!" sollte kritisch betrachtet werden. Gingen wir danach hätten wir ein fettes Problem im Falle der Zombie-Apokalypse. Es soll doch bitte die Begrifflichkeit Natur verwendet werden. Dann sehen die Dinge gleich ganz anders aus, dann gibt es nicht nur den Mensch als Zentralen Punkt und dessen Umwelt, sonder ein viel schöneres Ökosystem, in dem alles vereint ist.

 

 Zum Thema Bewahrung der Schöpfung.

Wir leben nicht mehr im Urzustand der Schöpfung. Die Bibel weiß uns aus dem Garten Eden vertrieben. Auch der mystische Urort in der Quellregion von Euphrat und Tigris ist heute wüst und leer.
Nichts erinnert mehr an das Paradies. Die Bosheit des Menschen hat nicht nur einmal das Weiterbestehen der Menschheit und des Lebens auf der Erde in Frage gestellt. Im Biblischen Bericht zum ersten Mal bei der Sintflut.
Das Abschmelzen des nordamerikanischen Eisschildes im Mittelholozän vor etwa 8.000 Jahren hatte weitreichende Folgen:
Der Meeresspiegel stieg relativ schnell um etwa 120 Meter.
England wurde vom Festland gelöst, die heutigen Küstenlinien wurden in etwa gebildet.
Das Mittelmeer überspülte den Bosporus und die Wassermassen ergossen sich in das damals von Menschen der Jungsteinzeit als Keimzelle der Zivilisation bewohnte Donaubecken.
Die Donau war ein Binnenfluss, der im Sommer das Donaubecken weit unterhalb des Meeresspiegels in ein fruchtbares Paradies verwandelte. Nun wurde es binnen weniger Tage vom
Mittelmeer um weit mehr als 100 Meter überspült. Es wurde zum heutigen Schwarzen Meer. Vielleicht erinnert die biblische Sintflutgeschichte an diese die Menschheitsgeschichte dramatisch verändernde Flut.
Nach dieser Flut erzählt die Bibel vom Bundesschluss Gottes mit Menschen und Tieren unter dem Regenbogen:
Siehe, ich richte mit euch einen Bund auf und mit euren Nachkommen und mit allem lebendigen Getier bei euch, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren des Feldes bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, was für Tiere es sind auf Erden. Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbt werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe. (1. Mose 9)
Die Messiasverheißungen im Buch Jesaja beschreiben sogar die Erneuerung der liebevollen Schöpfungsgemeinschaft von Mensch und Tier im gemeinsamen Lebensraum, während Gott den Gottlosen, die die Schöpfung Gottes (zer-)stören, die Luft zum Atmen nimmt (11,4):
Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen, und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter (Jes 11,6-8).
Wolf und Schaf sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.
(Jesaja 65,25)
tl;dr Bewahrung der Schöpfung ist ganz nett, aber Naturschutz ist halt nicht nur was Studierende aus dem RCDS ;)

Wie bewertest du die Arbeit deiner VorgängerInnen?

 Ich bin der Start jucheeee ^^

Welche Themen würdest du in deiner Amtszeit in den Vordergrund stellen?

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