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Aufforderung zur Entgegentreten der Herabwürdigung studentischer Vertretung

2021-1s-07: Aufforderung zur Entgegentreten der Herabwürdigung studentischer Vertretung

 

Antrag

AntragstellerIn

(Ausschuss Inhaltliches)

Bereich Fakultäten

Bereich Hochschule

(Vorstand?)

Antragsdatum

2021-07-04

Antragstext

Der StuRa möge beschließen das Rektorat aufzufordern dem gelegentlichen Herabwürdigen der studentischen Vertretung entgegenzutreten.

Begründung zum Antrag

Stell dir vor es ist eine übliche Sitzung vom Senat und mehrere Hochschullehrer:innen sprechen in arger Vehemenz Studierenden die Daseinsberechtigung in Prozessen zur Bewertung von Studiengängen und Studien- und Prüfungsordnungen im Allgemeinen ab. Sinngemäß hätten Studierenden gar nicht die Befähigung Anforderungen bei der Qualitätssicherung einzuschätzen zu können, da ihren die Erfahrung dazu fehlen würde. Gegenstand war die Arbeit der Senatskommission Lehre und Studium, die ferner als hochschulweite Studienkommission verstanden werden kann, und Prozess zur Genehmigung von (auch unwesentlichen) Änderungen der Studien- und Prüfungsordnung.

w00t? (Kleiner Gag am Rande: Wenige Minuten zuvor wurde auf Initiative der studentischen Vertretung eine jahrelang bestehende und juristische höchst fragwürdige Reglung aus der Musterstudien- und -prüfungsordnung nach Monaten von "Kampf" gegen das Prorektorat Lehre und Studium zum Schutz der Befindlichkeiten von Hochschullehrer:innen eine Reglung (Recht zur Ablichtung der Prüfung bei der Einsichtnahme) entfernt.)

Solche "dummen" Meinungen kann es schon geben. Auch sollen sie geäußert werden können, wenn wer diese Ansicht vertritt. Grenzwertig wird das, wenn sich so eine Dekanin äußert, die von der Rektorin für dieses Amt vorgeschlagen wurde. Aber der wahrhaftige Skandal ergibt dann, wenn den rüden Aussagen nicht grundsätzlich widersprochen wird, insbesondere nicht aus der Hochschulleitung, die auch die Rechtmäßigkeit zur (gesetzlichen) Daseinsberechtigung zur Mitwirkung von Studierenden als Teil der Hochschule sicherzustellen hat. Einer zeitgemäßen Kultur wäre es würdig, dass nur allein das Anzweifeln der Sinnhaftigkeit zur Einbeziehung studentischer Vertretungen zur Rüge durch die Hochschulleitung führen müsste. Wo leben wir denn?

Randbemerkung: Zeigen sie uns die Studierenden, die sich der Teilnahme einer Schulung zur sachgemäßen Mitwirkung widersetzen würden. Welcher Anteil von Lehrenden hat eine Schulung zu üblichen Belangen, etwa den Anforderungen, die sich aus dem Bologna-Prozess ergeben, besucht? Wir freuen uns über Angebote "der Wissenden"! (Als StuRa brauchen wir wohl kaum erklären, dass wir uns über frischen Wind von außen freuen, auch für Schulungen von Agenturen für alle Beteiligten.)

Der Gestank kommt nicht von ungefähr! Auch in der Zusammenarbeit - etwa Gesprächen zwischen StuRa und Rektorat - sind Herabwürdigungen "an der Tagesordnung".
Das Amt der Prorektorin für Lehre und Studium sollte zu "Prorektorin der Lehrenden und ihrer Freiheit" oder "Prorektorin zur Verantwortungslosigkeit bei der Existenz von Dekanaten" unbenannt werden, so wie es ausgeübt wird. Das Verhalten in diesem Amt gründet auf der Duldung durch die Rektorin selbst.
Rektorin? Da ich mich als Neue nicht unbeliebt machen will, mache ich es mal so wie auch "die Bequemsten" aus dem Kollegium der Hochschullehrer:innen haben wollen. Aber um Stärke zu beweisen und die Diskussion mit den anderen Mitgliedergruppen gleich gar nicht erst führen zu müssen, schlage ich nur eine mögliche Person als Dekan:in vor. Da ich gegen den ausfälligen Stil von Prof. Marina Vogel ohnehin nicht würde erwehren können, nehme ich sie gleich als einzige Frau, die für ein solches Amt an unserer Hochschule in Frage kommen könnte.
Anstatt sich auch nennenswert mit dem Kernklientel, den Studierenden, auseinander zu setzen, wirkt die Rektorin einfach das zu machen wie sie durch die Dekan:innen dienstlich beraten wurde. Der frühere Geist, der anscheinend in ihr zu stecken schien, ist ja nun zum Glück endlich in Rente.
Triviale Frage (nur mal passend am Rande): Was läuft bei der neuen Rektorin nach über einem Jahr Amtszeit anders (besser) als bei Vorgänger Prof. Roland Stenzel?
Selbst der mit Abstand "uns zugewandt" (als besonders "normal") wirkende Prorektor Forschung und Entwicklung sieht Studierende in seinen Belangen mehr als Multiplikator für Werbung zur Forschungsaufträgen von Unternehmen, als als Partner zur Erhöhung der Möglichkeit zur Schaffung von Freiräumen im Studium, die für eine Fokussierung auf Forschung genutzt werden könnten. Über den aktuell neuen Kanzler möchten wir uns noch kein Urteil erlauben.

Bei der Lage vermag Prof. Ralph Sonntag sich als "Rächer der Entehrten" in Szene zu setzen, da er einen "normalen" Anspruch an hochschulpolitischer Qualitätssicherung (unter Einbeziehung der Studierenden) erhebt. Bei der Wahl zum Dekan setzen die Studierenden im Fakultätsrat die Hoffnung auf eine solche Mentalität, die geprägt von den Erfahrungen als Prorektor für Lehre und Studium, nun in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften wirken kann. Oder?

Dem Rektorat ist vielleicht nicht ganz, dass die studentische Vertretung vom Wesen her sich einig ist. Liebe Rektorin, nehmen Sie Florian Fuhlroth und Tino Köhler als Beispiel. Beide stritten zusammen für die Besetzung des Amtes als Rektor:in durch eine Person, die für "kein weiter so" steht. Beide sind stets einer konstruktive (ernsthaften (einander anerkennenden)) Zusammenarbeit mit dem Rektorat interessiert gewesen. Tino zeichnet sich durch seine zurückhaltende Art und die Hoffnung auf Sachverstand aus. Sobald wer als der "regulären" Vertretung der Student:innen zurücktritt, rücken Florian und Hannes nach. Das ist dann weniger "flauschig". Aber "flauschig" ist die Zusammenarbeit mit der Rektorin und ihren Prorektor:innen nicht. Was ist da zu tun?
Aber vielleicht noch ein anderes illustrierendes Beispiel: Eine so euphorische Frohnatur wie die Vorständin Hanna Liebrecht auf ein solch bitteres Niveau der Frustration zu ziehen zeigt uns intern, dass nicht eine Mentalität Mensch liegt. Eine so stets engagierte und motivierte Kraft der Student:innenschaft wie Gwyneth Hirschfeld mit Verbitterung aus einem Jahr Mitwirkung für eine der Senatskommission in Auslandsstudium zu verabschieden macht es für uns schwer daran zu glauben, dass Wertschätzung (oder andere positive Form der Anerkennung) für studentische Mitwirkung an unserer Hochschule stattfinden soll.

Kostenposition im Haushaltsplan

ohne finanzielle Mittel

Vorschlag zum weiteren Verfahren

KontO

Offener Brief an die Hochschulleitung?

Anlagen

 

Änderungsanträge

 

[Alles nachfolgende füllt das Präsidium aus.]

Abstimmung

erforderliche Mehrheit

Zustimmung der Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder gemäß § Ordnungen Satz 2 GrundO (allgemeine Mehrheit für Beschlüsse zu Ordnungen)

Behandlung

1. Sitzung Sommer StuRa 2021
Tagesordnungspunkt 6
Vom Antragsteller zurückgezogen

Beschlussdatum

20yy-mm-dd

Beschlussfähigkeit

X (anwesende Stimmberechtigte) von Y (gegenwärtig Stimmberechtigten)

Ergebnis

Ja n
Nein n
Enthaltung n

angenommen/abgelehnt

Beschluss

Beschlusstext

siehe Antrag

Der StuRa beschloss ….

Ausfertigung

Datum der Ausfertigung
Präsidium (oder andere Funktion)
Name

Unterzeichnung

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