Sie sind hier: Startseite / Studentinnen- und Studentenrat / Plenum / Sitzungen / 2012 / 24. Sitzung StuRa 2012 / Anträge / Unterstützung zum 13. Februar 2013 "Nazifrei! – Dresden stellt sich quer"

Unterstützung zum 13. Februar 2013 "Nazifrei! – Dresden stellt sich quer"

2012-24-03: Unterstützung zum 13. Februar 2013 "Nazifrei! – Dresden stellt sich quer" um Faschismus entgegenzutreten und zu bekämpfen

Antrag

Antragsstellerin

Projektgruppe 1302

Bereich Antidiskriminierung

Bereich politische Bildung

Antragstext

Der StuRa möge beschließen die Projektgruppe 1302 des StuRa TU Dresden mit verfügbarem Inventar (sogenannte Einkochautomaten (für das Erwärmen von Suppen und alkoholfreien Getränken) usw.) und bis zu 500 € zu unterstützen.

Der StuRa ruft gemeinsam mit dem StuRa TU Dresden und weiteren Organisationen zu buntem und vielfältigem Protest auf und wird durch Veranstaltungen, Plakate und Flyer die Studierenden für das Thema sensibilisieren und aufklärend tätig sein.

Engagierten Studierenden, die selbst aktiv werden möchten, wird soweit möglich die Unterstützung der Projektgruppe des StuRa TU Dresden angeboten.

Begründung zum Antrag

Beim StuRa TU Dresden sind fast 3.000 € beantragt.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben möchte die Projektgruppe eine Veranstaltungsreihe durchführen, Informationsmaterial erstellen und die Mobilisierung des Bündnis "Dresden Nazifrei" unterstützen.

In der Saison 2012/2013 möchten wir unseren Schwerpunkt auf die Bildungsarbeit an der Universität legen, um über die Hintergründe des Geschehens am 13. Februar aufzuklären. Die Mobilisierung zum Protest in den verschiedensten Formen am 13. Februar werden wir natürlich auch wieder wahrnehmen.

Die geplante Veranstaltungsreihe umfasst momentan folgende Veranstaltungen:

  • Vorstellung der Projektgruppe des StuRa
  • Ein Überblick zur regionalen Naziszene
  • Warum werden Sitzblockaden kriminalisiert? Ein Blick auf die Sächsische Demokratie.
  • Mythen und ihr Einfluss auf kollektive Erinnerung
  • Die "Neue Rechte" und ihr Weltbild
  • Ist der Aufmarsch Geschichte? – was in den letzten Jahren in Dresden passiert ist
  • Der 13. Februar in Ungarn
  • Demo-Workshop Erste Hilfe
  • Was läuft eigentlich am 13.02.2013?

Damit wird der Umfang der Reihe im Vergleich zum letzten Mal um 50% erhöht, wodurch natürlich mehr Kosten für Referent*innen entstehen. Dies wird dadurch kompensiert, dass die finanzielle Unterstützung für das Bündnis ungefähr auf das Niveau von 2010/2011 zurückgefahren wird.

Abstimmung

Behandlung

24. Sitzung StuRa 2012
Tagesordnungspunkt 5
Vertagung gemäß § 54 Abs. 1 Satz 2 SächsHSG

25. Sitzung StuRa 2012
Tagesordnungspunkt Y
Beschlussfähigkeit gemäß § 54 Abs. 1 Satz 3 SächsHSG

X. Sitzung des StuRa 2012
Tagesordnungspunkt Y

Ergebnis

Ja
n
Nein n
Enthaltung n

angenommen/abgelehnt

Beschluss

siehe Antrag

Unterzeichnung und Ausfertigung

Datum der Ausfertigung
Sitzungsleitung (oder andere Funktion)
Name

Artikelaktionen

Versenden
Drucken
Patrick Pietsch
Patrick Pietsch sagt
26.11.2012 18:48
Prinzipiell ja allerdings bitte ich noch um Änderung im Antrag ;-)

weil Bekämpfung... naja wir sind hier nicht im Krieg... vllt eher blockieren, darum geht es ja eigt. und zwar friedlich

und dann das Beispiel Glühweinkocher ersetzen. Wie der Eine oder andere vllt weis, herrscht bei Demos ein striktes Alkoholverbot (Auflagen), dass weis man spätestens wenn man mal Order etc gemacht hat. Der Antrag las sich für mich auf den ersten Blick so, als wenn wir den Alkoholausschank bei der Demo unterstützen würden und da das ja eher eine ersten Angelegenheit ist würde ich das ja eher verneinen? Vllt eher Teekocher schreiben :-)

aso und denkt daran, der Antrag ist für JEDEN auch ohne Anmeldung sichtbar
Anonymer Benutzer sagt
03.12.2012 16:10
Habe mich gerade erkundigt, offiziell nennen sich die Geräte "Einkochautomaten" :-)
Das mit dem Bekämpfen sehe ich auch so, als Wortwahl vielleicht nicht optimal. Aber den Faschismus als Ideologie "bekämpft" man ja auch nicht auf der Straße, sondern in den Köpfen der Menschen, insofern stimmt das auch wieder. Damit man keine falschen Interpretationen provoziert, kann man ja auch die Formulierung "[...] um Faschismus entgegenzutreten und menschenverachtende Einstellungen zu bekämpfen/anzugehen" verwenden.

Mit besten Grüßen von der PG1302.
Paul Riegel
Paul Riegel sagt
04.12.2012 05:04
Ich mag Faschismus bekämpfen (müssen). ((((Kein Faschismus! = Kein Kampf!) = Kein Antifaschismus!) = Ruhe!) = Gut!)
Gern würde ich meine Ruhe haben wollen.
Leider wird mit nationalen Parolen und solchen hässlichen Zeug rund um den 13. Februar Dresden immer Stimmung gemacht. Dazu finden sogar Versammlungen und Aufzüge in Dresden statt, die auch "Deutschland" als ein Opfer darstellen, obwohl von dort der durch Faschismus ermöglichte Krieg ausging.
Paul Riegel
Paul Riegel sagt
04.12.2012 05:08
Die Bezeichnung "Glühweinkocher" ist ersetzt. Damit wird klargestellt, dass keine alkoholischen Getränke "gebraut" werden sollen.
Fabian Kunde
Fabian Kunde sagt
11.12.2012 13:27
Bei den Glühweinkochern handelt es sich eher um den Vorgang des Aufwärmens und nicht um Brauen.
Elisa Löwe
Elisa Löwe sagt
11.12.2012 14:01
Es ist nicht ganz klar, was mit den 500,- € finanziert werden soll. Wenn es sich um die Finanzierung von Aufklärungsveranstaltungen betrifft, wäre ich dafür. Wenn es sich jedoch um die Finanzierung einer Demo "gegen Nazis" handelt, bin ich dagegen, da es meiner Ansicht nach nicht verantwortlich gegenüber den Studierenden ist, solche Veranstaltungen, die nicht im gesetzlichen Augabenbereich liegen, aus den Geldern der Studiereden zu unterstützen. Jeder kann gern privat Geld hinein investieren, aber bitte das Geld der Studis für die eigentlichen Aufgaben verwenden! Ich betone auch nocheinmal, was ich die letzten 2 Jahre diesbezüglich gefordert habe, dass eine Aufklärung im Rahmen verschiedener Veranstaltungen stattfinden und dafür ggf. auch Geld aufgewendet werden soll, aber nicht für solch eine "Gegendemo"!