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Aufwandsentschädigung für Leistungen bei möglichen "Arbeitstage des StuRa"

2012-107: grundsätzliche Bewilligung von Aufwandsentschädigung für Leistungen von Aktiven bei möglichen "Arbeitstage des StuRa"

Antrag

Antragstext

Der StuRa möge beschließen geleisteten Aufwand im Rahmen von speziellen "Arbeitstagen des StuRa" zu entschädigen.

Begründung zum Antrag

Es gibt Mitgliedern der Exekutive, die, anstatt bestehende Aufgaben für den StuRa zu erledigen, der Erwerbstätigkeit nachgehen müssen. Damit verliert der StuRa Potential zu Umsetzung von zu erledigenden Dingen. Da es wohl (hoffentlich) unumstritten ist, dass im StuRa eine Vielzahl von Arbeit liegen bleibt, soll dem damit entgegengewirkt werden.

Im Übrigen erfährt die Arbeit für den StuRa so eine entsprechende Wertschätzung. Das Erledigen von existenziellen Aufgaben, das Umsetzen von gefassten Beschlüssen wird nicht als das Hobby Einzelner banalisiert. Der Schein des freiwilligen Arbeitens von vom Idealismus Geblendeten wird getrügt. Der Toleranz zur Selbstausbeutung für studentische Belange wird ein Riegel vorgeschoben.

Vorschlag zum weiteren Verfahren

  1. Das Referatskollegium beschließt Termine für sogenannte "Arbeitstagen des StuRa". Die Termine werden dem gesamten StuRa bekanntgegeben.
  2. Jede Person soll nur zu solchen Aufgaben arbeiten, für die sie auch zuständig ist (beispielsweise Mitgliedschaft im zuständigen Bereich).
  3. Für die Dauer der Anwesenheit zur Mitwirkung, wird der Satz für studentische Hilfskräfte angewendet.
  4. Es ist zu dokumentieren zu welchen Aufgaben die Person in welchem zeitlichen Umfang Aufwand betrieb.

Anlagen

persönliche Erklärung

Ziel des Antrages ist es eine (wahrhaftige, dem Wirtschaftssystem entsprechende) Wertschätzung für das im StuRa Geleistete zu erreichen.

Die Eingrenzung auf sogenannte "Arbeitstage des StuRa" soll lediglich der klaren Abgrenzung und Definition dienen. Anders wird (leider) für die Einführung von Aufwandsentschädigung kein Weg für eine Zustimmung zur Sache von den Stimmberechtigten zu erwarten sein. Für diese ist (bedenklicher Weise) die Vielzahl von "abgeleisteten Stunden" gar nicht spür- und sichtbar.

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(Y) Conrad Nutschan
(Y) Conrad Nutschan sagt
24.06.2012 20:40
Lieber StuRa,

bitte führt erst die oft angeregte Grundsatzdiskussion zu AE, bevor einzelne AEs gewährt werden. Wenn Aufwandsentschädigung (AE) gezahlt wird, muss dies gerecht passieren. Das heißt, dass alle Aufgaben die im StuRa anfallen einen Stellenwert besitzen und nicht Leute, die AE bekommen könnten, darüber im Gremium sich gegenseitig AE beschließen.

Eine gerechte Finanzierung aller Tätigkeit im Gremium ist kaum finanzierbar, zudem besteht die Gefahr zwischen Spannungen zwischen Mitgliedern, die AE empfangen und welchen, wo sich der StuRa gegen eine Entschädigung ausgesprochen hat.

Beachtet folgende Verweise:
* http://www2.htw-dresden.de/[…]/AG_AE
* http://www2.htw-dresden.de/[…]lingliste_herumgeschickt.29

Grüße,
Conny
Paul Riegel
Paul Riegel sagt
26.06.2012 05:42
Zum Thema Grundsatzdiskussion: Ja, diese wäre (ist) wichtig.
Conny fordert diese immer. Aber genau das ist ein gutes Beispiel: Conny "gründete" einfach einmal eine sogenannte AG. Das Ergebnis dieser war ein miserabler Entwurf, der nicht wegen einmal hätte abgestimmt werden können (etwa Inkonsistenz mit der Finanzordnung).
Mit der Erkenntnis, dass "Irgendwie-Irgendwas" zusammen zuschreiben nicht funktioniert, war scheinbar der Wille weg. Zu einem ähnlichen Zeitpunkt des Vorjahres hieß es dann: Das packen wir direkt nach dem Prüfungsabschnitt an.
Elisa lud, als frisch gebackene Sprecherin, ein. Zum Termin waren dann tatsächlich Elisa, JoSch und ich da (Oder habe ich wen vergessen?). Wir haben dann, für die "AG AE" eine Konzeption zur AE erarbeitet.
JoSch und ich, als ehemalige AmtsträgerInnen, wollten uns nicht den Schuh anziehen, dass wir nun die "AG AE" sind.
Entscheidend ist, dass die anfangs so vor Elan spießenden scheinbar Willigen, nun wohl das Interesse verloren hatten und seither nichts mehr passierte. Conny trug sich im Wiki mit der Zusammenfassung "Conny entfernt, kann nicht mehr aktiv teilnehmen" zum Beginn der nachfolgenden Legislatur (Januar 2012) einfach aus.
(Y) Conrad Nutschan
(Y) Conrad Nutschan sagt
26.06.2012 16:42
Pass mal auf mein kleiner Paul. Ich hab gar nichts gegründet und aus freien Stücken Informationen zusammengetragen. Habe leider keine Einladung zu eurer "Sitzung" bekommen. Ich erinnere mich nur, dass du ständig Inhalte aus den Artikeln entfernt hast, da es nicht deiner Auffassung entsprochen hat...
Paul Riegel
Paul Riegel sagt
27.06.2012 16:08
Mein "großer" Conny, das hört sich fast bedrohlich an. :-D
Woher kam denn die "AG" (An Sprüche von einem Jos kann ich mich noch erinnern.)? Immer die, die gegen AE wetterten, waren die, die große Sprüche klopften ("Da erarbeiten wir was zu einer wirklich fairen Lösung!") und keine Ergebnisse vorlegen konnten.
Was habe ich denn angeblich "entfernt"? Höchstens habe ich den Wust zusammengetragen, da alles irgendwie veteilt war (Im Übrigen ist das selbst jetzt noch im Wiki ein Problem.) (Auch muss ich wohl gerade dir nicht erklären wie ein Wiki funktioniert und daher Inhalte wiederhergestellt werden und an anderen Stellen eingefügt werden können.).
Paul Riegel
Paul Riegel sagt
27.06.2012 16:28
Noch "prinzipiell":
Unabhängig der Fragestellung, ob du zu der einen Sitzung angeblich nicht eingeladen warst: Welche Sitzungen der "AG AE", die das ja bearbeiten wollte, gab es denn?
Faktisch ist es doch so, dass einfach kein Mensch mehr was gemacht hat. Die "verbleibenden" Aktiven waren Elisa, JoSch und ich. Das ist (war) das gleiche Spektrum, dass sich vorher für AE einsetze. Alle "Kritischen" und "Alternativen" verschwanden in der Versenkung.
(Y) Conrad Nutschan
(Y) Conrad Nutschan sagt
24.06.2012 20:42
Zum Thema Wertschätzung: Lasst euch bitte nicht von einigen Wiwis verticken, dass es ein Schätzen von Eingebrachtem, eine Anerkennung von tollen Sachen nur über Geld gemacht kann...
Paul Riegel
Paul Riegel sagt
26.06.2012 04:59
:-D Aber auch! :-D
Im Übrigen: Welche "Gesellschaftsordnung" herrscht aktuell?
(Y) Conrad Nutschan
(Y) Conrad Nutschan sagt
24.06.2012 20:54
Im übrigen macht euch nicht zur Geißel von Beschlüssen. Wenn niemand in der Lage ist, eure Ideen umzusetzen, könnte ihr euch Abstimmungen und Anträge sparen. Normalerweise ist erst der Elan und das Ziel da etwas zu machen, dann legitimiert man seine Wünsche durch Zusammenarbeit mit dem StuRa. Arbeit in einem Gremium soll Spaß machen und nicht den Leuten dienen, die gelernt haben Geld aus dem System zu ziehen...
Paul Riegel
Paul Riegel sagt
27.06.2012 16:37
Ich finde die Naivität so beeindruckend.
Es soll Menschen, denen es nur so möglich ist mitzuwirken, ein Nachteilsausgleich gewährt werden.
Wer für die Studentinnen- und Studentenschaft arbeitet, soll von ihr auch zurückbekommen sollen. (Und von Luft und Liebe lässt sich keine Miete zahlen.) (Anders ist das natürlich bei Menschen aus finanziell privilegierten Haushalten. Aber es kann ja nicht der Anspruch sein, dass nur das monetär stark situierte Klientel mitwirken darf.)
Elisa Löwe
Elisa Löwe sagt
26.06.2012 09:37
Der StuRa hat gemäß SächsHSG das Recht Beiträge zur Erfüllung der Aufgaben der StudentInnenschaft zu erheben.
Dieses Geld steht eben genau zur Aufgabenerfüllung zur Verfügung. Nicht nur für "Projekte", sondern grundlegende Dinge. Wenn dies eben durch eine "Aufwandsentschädigung" passiert - warum nicht? Was nützen uns und den Studis tolle Projekte (z.B. Unterstützung von externen Veranstaltungen), wenn wir noch nicht einmal unsere eigentlichen Grundaufgaben (Beratung, Service, etc.) erledigt bekommen. Also, das Geld ist da, dann sollten wir es auch zur Aufgabenerfüllung nutzen. Es nützt schließlich niemanden etwas, wenn das Geld auf der Bank liegt und nur für Partys und Projekte "rausgeworfen" ;) wird, von denen die meisten Studis nix haben.
Elisa Löwe
Elisa Löwe sagt
26.06.2012 09:40
An der TU ist es übrigens eine Selbstverständlichkeit, dass für Beratungstätigkeit im Rahmen von "Sprechzeiten" (z.B. BAföG) Aufwandentschädigung gezahlt wird.